15. Mai 2026
Ektoparasiten: wenn Zecken, Flöhe & Milben auftauchen

Ektoparasiten sind Parasiten, die auf oder in der Haut ihres Wirts leben – also von außen. Zu den häufigsten zählen Zecken, Flöhe, Milben und Haarlinge. Sie sind nicht nur lästig, sondern können ernsthafte Erkrankungen auslösen: direkt durch ihren Befall oder indirekt als Überträger von Krankheitserregern.
Die häufigsten Ektoparasiten im Überblick
Zecken: übertragen Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, FSME – aktiv ab ca. 7 Grad
Flöhe: verursachen Juckreiz, Allergien und übertragen Bandwürmer – ganzjährig in Innenräumen möglich
Ohrenmilben: besonders bei Katzen, erkennbar an dunklem Ohrenschmalz und Kratzen
Räudemilben (Sarcoptes, Cheyletiellen): hochansteckend, starker Juckreiz, Schuppenbildung
Haarlinge (Läuse): vor allem bei geschwächten Tieren, sichtbar bei genauer Fellkontrolle
Wie schütze ich mein Tier wirksam?
Ein konsequenter Schutz kombiniert Mittel gegen Zecken, Flöhe und auch Milben und erreicht damit die wichtigsten Parasiten. Spot-ons, Tabletten und Halsbänder unterscheiden sich in Wirkdauer und Wirkspektrum. Für Katzen gilt: Niemals Hundemittel verwenden – viele Wirkstoffe sind für Katzen lebensgefährlich.
Auch die Umgebung spielt eine Rolle: Flöhe legen ihre Eier im Teppich, auf Polstermöbeln und in Ritzen ab. Bei einem Flohbefall muss immer auch die Umgebung behandelt werden.



